Landkreis Rumburg

Zugehörigkeit staatlich: bis 1919 Österreich-Ungarn, 1919 - 1938 Tschechoslowakei,
1938 - 1945 Reichsgau Sudetenland, Regierungsbezirk Aussig
Zuständ. Justiz (1942): Amtsgericht Rumburg, Landgericht Böhmisch-Leipa, Oberlandesgericht Leitmeritz


Einwohner Landkreis Rumburg
42.068 (1930)
39.421 (1939), davon 1.457 Evangelische, 34.828 Katholiken, 1.552 sonstige Christen, 4 Juden

Die Gemeinden des Landkreises Rumburg:

1. Alt Ehrenberg:
4.392 Einwohner (1930)
4.247 Einwohner (1939)

2. Daubitz (Alt Daubitz):
846 Einwohner (1930)
798 Einwohner (1939)

3. Georgswalde, Stadt:
7.970 Einwohner (1930)
7.683 Einwohner (1939)

4. Herrnwalde:
116 Einwohner (1930)
103 Einwohner (1939)

5. Khaa:
455 Einwohner (1930)
505 Einwohner (1939)

6. Nieder Ehrenberg:
2.469 Einwohner (1930)
2.370 Einwohner (1939)

7. Ober Hennersdorf:
2.803 Einwohner (1930)
2.708 Einwohner (1939)

8. Philippsdorf:
2.108 Einwohner (1930)
1.914 Einwohner (1939)

9. Rumburg, Stadt:
10.466 Einwohner (1930), davon 799 Tschechen
  9.447 Einwohner (1939)

10. Schönbüchel:
1.067 Einwohner (1930)
   977 Einwohner (1939)

11. Schönlinde, Stadt:
6.600 Einwohner (1930), davon 182 Tschechen
6.076 Einwohner (1939)

12. Wolfsberg:
1.263 Einwohner (1930)
1.180 Einwohner (1939)

13. Zeidler:
1.513 Einwohner (1930)
1.358 Einwohner (1939)


Quellen:

Hemmerle, Rudolf: Sudetenland. Lexikon Geografie - Geschichte - Kultur. Augsburg, 1996.

Statistik des Deutschen Reichs. Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich. Berlin, 1939.
Teil II: Sudetendeutsche Gebiete und Memelland.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 550: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich. Berlin, 1940.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 552: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 17. Mai 1939.
Heft 3: Die Bevölkerung des Deutschen Reichs nach der Religionszugehörigkeit. Berlin, 1942.
Heft 4: Die Juden und jüdischen Mischlinge im Deutschen Reich. Berlin, 1944.


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