Stadt und Landkreis Siegen
(1. 1. 1975 Eingemeindung des Landkreises Wittgenstein;
1. 1. 1984 Umbenennung in Siegen-Wittgenstein)

Zugehörigkeit staatlich:
bis 1945 Preußen, Provinz Westfalen, Regierungsbezirk Arnsberg
1945 britische Besatzungszone
1946 Land Nordrhein-Westfalen
1949 Bundesland Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Arnsberg
Zuständ. Justiz (1894):
1) Amtsgericht Burbach, Landgericht Arnsberg, Oberlandesgericht Hamm
2) Amtsgericht Hilchenbach, Landgericht Arnsberg, Oberlandesgericht Hamm
3) Amtsgericht Siegen, Landgericht Arnsberg, Oberlandesgericht Hamm
Zuständ. Finanzamt (1927): Finanzamt Siegen, Landesfinanzamt Münster
Zuständ. Gau 1933-1945: Westfalen-Süd
Zuständ. Militärdienst (1885): XI. Armeekorps
Zugehörigkeit ev. Kirche (1939): Evangelische Kirche der altpreußischen Union, Kirchenprovinz Westfalen
Zugehörigkeit kath. Kirche (1939): Bistum Paderborn


Stadt Siegen
(selbstständiger Stadtkreis vom 1. 3. 1923 bis 1966)

Stadtbeschreibung nach Neumann 1894:
Stadt im gleichnamigen Landkreis, Bahnhof der Linie Hagen-Betzdorf der Preußischen Staatsbahn und der Eisenbahn Eisern-Siegen; Reichsbanknebenstelle, Bank für Handel und Gewerbe, Landratsamt, Amtsgericht nebst Kammer für Handelssachen für die Amtsgerichtsbezirke Attendorn, Berleburg, Burbach, Grevenbrück, Hilchenbach, Kirchhundem, Laasphe, Olpe und Siegen und Strafkammer für die Amtsgerichtsbezirke Berleburg, Burbach, Hilchenbach, Laasphe und Siegen; 2 Bergreviere, Oberförsterei, Handelskammer, 2 evangelische und 1 katholische Kirche, Realgymnasium, Bergbauschule, Wiesenbauschule; sehr wichtige Gerberei und Lederfabrik; ferner Fabrikation von Tuch, Papier, Seife, Ofenrohren, Maschinen; Eisenbahnwerkstätte, Leimsiederei, Schlachthof, Kattundruckerei, Bierbrauerei; in der Nähe die Eisenwerke Johannishütte, Hammerhütte und Hainer Hütte; Berbau auf Eisenstein, Kupferstein, Bleiglanz und Zinkblende; bedeutende Walzengießereien, Dampfkesselfabrik, Brückenbauanstalten. Geschichte: Siegen war ehemals Hauptort eines Fürstentums und ist Geburtsort des Pädagogen Diesterweg (1790-1866) und des Malers Peter Rubens.

Besonderheiten nach dem Ortsbuch 1927
Amtsgericht, Finanzamt, Landratsamt für den Landkreis Siegen, Eisenbahnbetriebsamt, Maschinenamt, Reichsbankstelle, Realgymnasium, Realschule, Lyzeum, Handelskammer, Zollamt.

Einwohner Stadt bzw. Stadtkreis Siegen
12.901 (1875)
15.024 (1880), davon 11.194 Evangelische,   3.632 Katholiken, 111 Juden
18.242 (1890), davon 13.459 Evangelische,   4.487 Katholiken, 117 Juden
31.205 (1925), davon 22.349 Evangelische,   8.019 Katholiken, 165 sonstige Christen, 130 Juden
32.736 (1933), davon 23.592 Evangelische,   8.618 Katholiken,     1 sonstiger Christ,    115 Juden
37.622 (1939), davon 25.996 Evangelische, 10.051 Katholiken, 245 sonstige Christen,   45 Juden
38.787 (1950)
48.000 (1960), davon 8.600 Vertriebene

Bewegung der Bevölkerung/Kindersterblichkeit
im Stadtkreis Siegen
  1924
Eheschließungen200
Geborene einschl. Totgeborene664
Gestorbene einschl. Totgeborene354
Totgeborene21
Im 1. Lebensjahr Gestorbene45

Kath. Dekanat Siegen 1940
Gesamtbevölkerung: 168.583
Zahl der Nichtkatholiken: 139.134 (82,5 %)
Zahl der Katholiken: 29.449 (17,5 %)
davon sind der Osterpflicht nachgekommen: 17.999 (61,1 %)
Austritte aus der katholischen Kirche: 72
Übertritte zur katholischen Kirche: 9 (davon 9 evangelische)
Rücktritte zur katholischen Kirche: 4

Die Reichstagswahlen vom
im Stadtkreis Siegen
5. 3. 1933
Wahlbeteiligung90,2 %
Abgegebene gültige Stimmen insgesamt20.249
NSDAP8.896
SPD2.183
KPD1.322
Zentrum3.719
DNVP (Kampffront Schwarz-weiß-rot)2.208
DVP - Deutsche Volkspartei302
Christlich-sozialer Volksdienst1.536
Deutsche Bauernpartei2
Deutsch-Hannoversche Partei0
DDP (Deutsche Staatspartei)81
Andere Parteien0

Erwerbstätigkeit und Altersstruktur der Bevölkerung im Stadtkreis Siegen nach der Volkszählung vom 17. 5. 1939
Zahl der Haushaltungen10.665
Ständige Bevölkerung (Wohnbevölkerung ohne die ihre Dienstpflicht ableistenden Angehörigen von Wehrmacht und Reichsarbeitsdienst)37.622
davon männlich18.099
Altersstruktur der Bevölkerung: 
unter 6 Jahre alt10,4 %
6 bis 13 Jahre alt11,0 %
14 bis 64 Jahre alt72,5 %
über 64 Jahre alt6,1 %
Berufszugehörigkeit nach Wirtschaftszweig: 
Landwirtschaft und Forstwirtschaft1,0 %
Industrie und Handwerk41,4 %
Handel und Verkehr26,8 %
Dienstleistungen einschl. öffentlicher Dienst30,8 %
Berufszugehörigkeit nach der Stellung im Beruf: 
Selbstständige11,5 %
Mithelfende Familienangehörige1,7 %
Beamte und Angestellte31,5 %
Arbeiter43,2 %
Sonstige12,1 %
Betriebsfläche der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe: 
0,5 bis unter 5 ha92,4 %
5 bis unter 10 ha4,1 %
10 bis unter 20 ha-
20 bis unter 100 ha2,1 %
100 ha und mehr1,4 %



Landkreis Siegen

Landrat:
1855 - 1876 Dr. theol. h. c. Albert Freiherr von Dörnberg
1877 - 1894 Gustav Gottfried Keil
1894 - 1900 Ernst Rudolf Schepp
1900 - 1919 Dr. Ernst Bruno Bourwieg
1919 - 1935 Gustav Goedecke
1935 - 1936 Melcher (vertretungsweise)
1936 - 1939 Justus Weihe
1939 - 1940 Heinrich Jansen
1941 - 1944 Justus Weihe

Einwohner Landkreis Siegen (einschl. Stadt Siegen)
  71.425 (1880), davon 58.073 Evangelische, 12.389 Katholiken, 206 Juden
  82.088 (1890), davon 66.240 Evangelische, 14.009 Katholiken, 217 Juden
  98.511 (1900), davon 78.705 Evangelische, 16.879 Katholiken
114.828 (1910), davon 90.353 Evangelische, 19.863 Katholiken
Einwohner Landkreis Siegen
  93.298 (1925), davon 80.852 Evangelische, 15.155 Katholiken, 270 sonstige Christen, 97 Juden
103.498 (1933), davon 86.150 Evangelische, 16.529 Katholiken,     3 sonstige Christen, 63 Juden
107.655 (1939), davon 87.032 Evangelische, 18.289 Katholiken, 399 sonstige Christen, 41 Juden
141.306 (1950)
162.800 (1960), davon 26.600 Vertriebene
240.400 (1969)
285.800 (1980)
288.100 (1990)

Bewegung der Bevölkerung/Kindersterblichkeit
im Landkreis Siegen
  1924
Eheschließungen613
Geborene einschl. Totgeborene2.499
Gestorbene einschl. Totgeborene959
Totgeborene78
Im 1. Lebensjahr Gestorbene129

Die Reichstagswahlen vom
im Landkreis Siegen
5. 3. 1933
Wahlbeteiligung89,5 %
Abgegebene gültige Stimmen insgesamt58.582
NSDAP32.967
SPD5.634
KPD1.856
Zentrum7.425
DNVP (Kampffront Schwarz-weiß-rot)3.778
DVP - Deutsche Volkspartei318
Christlich-sozialer Volksdienst6.501
Deutsche Bauernpartei7
Deutsch-Hannoversche Partei0
DDP (Deutsche Staatspartei)96
Andere Parteien0

Erwerbstätigkeit und Altersstruktur der Bevölkerung im Landkreis Siegen nach der Volkszählung vom 17. 5. 1939
Zahl der Haushaltungen28.429
Ständige Bevölkerung (Wohnbevölkerung ohne die ihre Dienstpflicht ableistenden Angehörigen von Wehrmacht und Reichsarbeitsdienst)107.655
davon männlich52.187
Altersstruktur der Bevölkerung: 
unter 6 Jahre alt12,0 %
6 bis 13 Jahre alt14,0 %
14 bis 64 Jahre alt68,0 %
über 64 Jahre alt6,0 %
Berufszugehörigkeit nach Wirtschaftszweig: 
Landwirtschaft und Forstwirtschaft11,4 %
Industrie und Handwerk56,8 %
Handel und Verkehr11,9 %
Dienstleistungen einschl. öffentlicher Dienst19,9 %
Berufszugehörigkeit nach der Stellung im Beruf: 
Selbstständige9,8 %
Mithelfende Familienangehörige9,8 %
Beamte und Angestellte14,1 %
Arbeiter53,0 %
Sonstige13,3 %
Betriebsfläche der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe: 
0,5 bis unter 5 ha91,8 %
5 bis unter 10 ha4,1 %
10 bis unter 20 ha1,3 %
20 bis unter 100 ha1,3 %
100 ha und mehr1,5 %


Die Gemeinden des Landkreises Siegen:
(Stand von 1939 durchnummeriert)

Achenbach:
(1884 Amtsgericht Siegen, Post Niederschelden;
1927 Amtsgericht, Post u. Finanzamt Siegen,
1. 4. 1937 eingegliedert in den Stadtkreis Siegen)
301 Einwohner (1885)
555 Einwohner (1925)

1. Afholderbach:
139 Einwohner (1933)
123 Einwohner (1939)

Aherhammer:
(1894 Eisenwerk und Kesselfabrik bei Ferndorf)

2. Alchen:
550 Einwohner (1933)
618 Einwohner (1939)

3. Allenbach:
(1894 Amtsgericht Hilchenbach, Post Stiftkeppel;
Besonderheiten 1894: Puddlings- und Hammerwerk, Filz- und Filzpfropfenfabrikation, Eisenerzgrube)
   479 Einwohner (1885)
   909 Einwohner (1933)
1.073 Einwohner (1939)

4. Altenseelbach:
1.231 Einwohner (1933)
1.156 Einwohner (1939)

5. Anzhausen:
451 Einwohner (1933)
479 Einwohner (1939)

6. Beienbach:
168 Einwohner (1933)
159 Einwohner (1939)

7. Birlenbach:
427 Einwohner (1933)
457 Einwohner (1939)

8. Bockenbach:
206 Einwohner (1933)
207 Einwohner (1939)

9. Bottenberg:
128 Einwohner (1933)
119 Einwohner (1939)

10. Brauersdorf:
125 Einwohner (1933)
135 Einwohner (1939)

11. Breitenbach:
76 Einwohner (1933)
74 Einwohner (1939)

12. Buchen:
74 Einwohner (1933)
76 Einwohner (1939)

13. Bühl:
144 Einwohner (1933)
160 Einwohner (1939)

14. Burbach:
(1894 Amtsgericht und Post Burbach;
Besonderheiten 1894: Bahnhof der Linie Deutz-Gießen der Preußischen Staatsbahn, Amtsgericht mit zuständiger Strafkammer in Siegen; Bergrevier, evangelische Pfarrkirche, Bergbau auf Eisen-, Blei- und Zinkerze, Wildhandel, Gerberei)
   888 Einwohner (1885)
1.403 Einwohner (1933)
1.456 Einwohner (1939)

15. Bürbach:
(1894 Amtsgericht und Post Siegen)
426 Einwohner (1885)
573 Einwohner (1933)
554 Einwohner (1939)

16. Burgholdinghausen:
68 Einwohner (1933)
74 Einwohner (1939)

17. Büschergrund:
1.176 Einwohner (1933)
1.234 Einwohner (1939)

Buschgotthardshütte:
(1927 Amtsgericht u. Finanzamt Siegen, Post Weidenau,
1. 4. 1937 Auflösung u. Eingliederung in den Stadtkreis Siegen u. die Gemeinde Weidenau)
541 Einwohner (1925)

18. Buschhütten:
2.499 Einwohner (1933)
2.709 Einwohner (1939)

19. Dahlbruch:
1.182 Einwohner (1933)
1.402 Einwohner (1939)

20. Deuz:
   738 Einwohner (1933)
1.042 Einwohner (1939)

21. Dillnhütten:
301 Einwohner (1933)
287 Einwohner (1939)

22. Dirlenbach:
129 Einwohner (1933)
135 Einwohner (1939)

23. Dreis-Tiefenbach:
2.209 Einwohner (1933)
2.391 Einwohner (1939)

24. Eckmannshausen:
352 Einwohner (1933)
371 Einwohner (1939)

25. Eichen:
1.508 Einwohner (1933)
1.601 Einwohner (1939)

26. Eiserfeld:
(1894 Amtsgericht Siegen, Post Eiserfeld;
Besonderheiten 1894: Bahnhof der Linie Hagen-Betzdorf der Preußischen Staatsbahn, evangelische Pfarrkirche, Eisenhütte, Puddlings- und Walzwerk, zahlreiche Eisenerzgruben)
3.359 Einwohner (1890)
6.233 Einwohner (1933)
6.579 Einwohner (1939)

27. Eisern:
1.710 Einwohner (1933)
1.757 Einwohner (1939)

28. Eschenbach:
213 Einwohner (1933)
238 Einwohner (1939)

29. Fellinghausen:
   955 Einwohner (1933)
1.086 Einwohner (1939)

30. Ferndorf:
2.088 Einwohner (1933)
2.338 Einwohner (1939)

31. Feuersbach:
198 Einwohner (1933)
176 Einwohner (1939)

32. Flammersbach:
407 Einwohner (1933)
447 Einwohner (1939)

33. Freudenberg, Flecken:
2.371 Einwohner (1933)
2.488 Einwohner (1939)

34. Frohnhausen:
150 Einwohner (1933)
146 Einwohner (1939)

35. Gernsdorf:
396 Einwohner (1933)
452 Einwohner (1939)

36. Gilsbach:
527 Einwohner (1933)
498 Einwohner (1939)

37. Gosenbach:
1.627 Einwohner (1933)
1.588 Einwohner (1939)

38. Grissenbach:
272 Einwohner (1933)
301 Einwohner (1939)

39. Grund:
179 Einwohner (1933)
164 Einwohner (1939)

40. Hadem:
68 Einwohner (1933)
73 Einwohner (1939)

41. Hainchen:
453 Einwohner (1933)
494 Einwohner (1939)

42. Heisberg:
83 Einwohner (1933)
95 Einwohner (1939)

43. Helberhausen:
318 Einwohner (1933)
348 Einwohner (1939)

44. Helgersdorf:
158 Einwohner (1933)
182 Einwohner (1939)

45. Herzhausen:
295 Einwohner (1933)
287 Einwohner (1939)

46. Hilchenbach, Stadt:
2.347 Einwohner (1933)
2.839 Einwohner (1939)

47. Hohenhain:
123 Einwohner (1933)
118 Einwohner (1939)

48. Holzhausen:
1.021 Einwohner (1933)
   998 Einwohner (1939)

49. Irmgarteichen:
336 Einwohner (1933)
334 Einwohner (1939)

50. Kaan:
1.966 Einwohner (1933)
2.105 Einwohner (1939)

51. Klafeld:
7.900 Einwohner (1933)
8.298 Einwohner (1939)

52. Kredenbach:
   975 Einwohner (1933)
1.027 Einwohner (1939)

53. Kreuztal:
2.944 Einwohner (1933)
3.194 Einwohner (1939)

54. Krombach:
1.024 Einwohner (1933)
1.065 Einwohner (1939)

55. Langenholdinghausen:
413 Einwohner (1933)
423 Einwohner (1939)

56. Lindenberg:
277 Einwohner (1933)
302 Einwohner (1939)

57. Lippe:
465 Einwohner (1933)
454 Einwohner (1939)

58. Littfeld:
1.323 Einwohner (1933)
1.397 Einwohner (1939)

59. Lützel:
341 Einwohner (1933)
339 Einwohner (1939)

60. Lützeln:
437 Einwohner (1933)
451 Einwohner (1939)

61. Mausbach:
166 Einwohner (1933)
164 Einwohner (1939)

62. Meiswinkel:
201 Einwohner (1933)
257 Einwohner (1939)

63. Mittelhees:
59 Einwohner (1933)
58 Einwohner (1939)

64. Müsen:
1.422 Einwohner (1933)
1.543 Einwohner (1939)

65. Nauholz:
136 Einwohner (1933)
127 Einwohner (1939)

66. Nenkersdorf:
306 Einwohner (1933)
309 Einwohner (1939)

67. Neunkirchen:
2.443 Einwohner (1933)
2.426 Einwohner (1939)

68. Niederdielfen:
1.002 Einwohner (1933)
1.108 Einwohner (1939)

69. Niederdresselndorf:
872 Einwohner (1933)
883 Einwohner (1939)

70. Niederheuslingen:
138 Einwohner (1933)
116 Einwohner (1939)

71. Niederholzklau:
56 Einwohner (1933)
60 Einwohner (1939)

72. Niederndorf:
1.054 Einwohner (1933)
1.049 Einwohner (1939)

73. Niedernetphen:
1.447 Einwohner (1933)
1.634 Einwohner (1939)

74. Niederschelden:
3.437 Einwohner (1933)
3.664 Einwohner (1939)

75. Niedersetzen:
391 Einwohner (1933)
418 Einwohner (1939)

76. Oberdielfen:
509 Einwohner (1933)
521 Einwohner (1939)

77. Oberdresselndorf:
519 Einwohner (1933)
513 Einwohner (1939)

78. Oberfischbach:
523 Einwohner (1933)
533 Einwohner (1939)

79. Oberhees:
74 Einwohner (1933)
54 Einwohner (1939)

80. Oberheuslingen:
294 Einwohner (1933)
293 Einwohner (1939)

81. Oberholzklau:
196 Einwohner (1933)
197 Einwohner (1939)

82. Obernau:
88 Einwohner (1933)
81 Einwohner (1939)

83. Oberndorf:
63 Einwohner (1933)
63 Einwohner (1939)

84. Obernetphen:
750 Einwohner (1933)
787 Einwohner (1939)

85. Oberschelden:
727 Einwohner (1933)
726 Einwohner (1939)

86. Obersdorf:
599 Einwohner (1933)
594 Einwohner (1939)

87. Obersetzen:
353 Einwohner (1933)
409 Einwohner (1939)

88. Öchelhausen:
88 Einwohner (1933)
71 Einwohner (1939)

89. Ölgershausen:
126 Einwohner (1933)
135 Einwohner (1939)

90. Osthelden:
351 Einwohner (1933)
409 Einwohner (1939)

91. Plittershagen:
368 Einwohner (1933)
349 Einwohner (1939)

92. Rinsdorf:
543 Einwohner (1933)
550 Einwohner (1939)

93. Ruckersfeld:
96 Einwohner (1933)
96 Einwohner (1939)

94. Rudersdorf:
   873 Einwohner (1933)
1.091 Einwohner (1939)

95. Salchendorf, Amt Burbach:
1.611 Einwohner (1933)
1.569 Einwohner (1939)

96. Salchendorf, Amt Netphen:
420 Einwohner (1933)
516 Einwohner (1939)

97. Seelbach:
556 Einwohner (1933)
829 Einwohner (1939)

98. Sohlbach, Amt Netphen:
48 Einwohner (1933)
44 Einwohner (1939)

99. Sohlbach, Amt Weidenau:
240 Einwohner (1933)
285 Einwohner (1939)

100. Stendenbach:
277 Einwohner (1933)
281 Einwohner (1939)

101. Struthütten:
1.294 Einwohner (1933)
1.297 Einwohner (1939)

102. Trupbach:
   972 Einwohner (1933)
1.019 Einwohner (1939)

103. Unglinghausen:
373 Einwohner (1933)
395 Einwohner (1939)

104. Volnsberg:
102 Einwohner (1933)
112 Einwohner (1939)

105. Vormwald:
321 Einwohner (1933)
333 Einwohner (1939)

106. Wahlbach:
1.175 Einwohner (1933)
1.153 Einwohner (1939)

107. Walpersdorf:
360 Einwohner (1933)
335 Einwohner (1939)

108. Weidenau:
(1894 Amtsgericht Siegen, Post Haardt a. Sieg;
Besonderheiten 1894: Bahnhof der Linie Hagen-Betzdorf der Preußischen Staatsbahn, evangelische Pfarrkirche, Puddlingswerk, Maschinenfabrik, Dampfkesselfabrik, Nietenfabrik, Gasanstalt, Dampfsägemühle)
     985 Einwohner (1885)
10.913 Einwohner (1925), davon 8.738 Evangelische, 1.860 Katholiken,   80 sonstige Christen, 19 Juden
11.087 Einwohner (1933), davon 9.152 Evangelische, 1.803 Katholiken,     2 sonstige Christen,   4 Juden
12.325 Einwohner (1939), davon 9.801 Evangelische, 2.050 Katholiken, 115 sonstige Christen,   2 Juden

109. Werthenbach:
278 Einwohner (1933)
307 Einwohner (1939)

110. Wiederstein:
411 Einwohner (1933)
415 Einwohner (1939)

111. Wilden:
963 Einwohner (1933)
900 Einwohner (1939)

112. Wilgersdorf:
1.156 Einwohner (1933)
1.199 Einwohner (1939)

113. Wilnsdorf:
1.114 Einwohner (1933)
1.140 Einwohner (1939)

114. Würgendorf:
751 Einwohner (1933)
904 Einwohner (1939)

115. Zeppenfeld:
1.020 Einwohner (1933)
   976 Einwohner (1939)



Quellen:

Hubatsch, Walther: Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815 - 1945. Band 8: Westfalen. Marburg/L., 1980.

Kirchliches Handbuch für das katholische Deutschland. Zweiundzwanzigster Band: 1943. Köln, 1943.

Neumann, Gustav: Geographisches Lexikon des Deutschen Reichs. Leipzig, 1883.

Neumanns Orts-Lexikon des Deutschen Reichs. Ein geographisch-statistisches Nachschlagebuch für deutsche Landeskunde. Dritte, neu bearbeitete und vermehrte Auflage von Wilhelm Keil. Leipzig, 1894.

Statistik des Deutschen Reichs. Alte Folge, Band 57: Die Volkszählung im Deutschen Reich am 1. Dezember 1880. Berlin, 1883.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 150: Die Volkszählung am 1. Dez. 1900 im Deutschen Reich. Berlin, 1903.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 240: Die Volkszählung im Deutschen Reich am 1. 12. 1910. Berlin, 1915.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 336: Die Bewegung der Bevölkerung im Jahre 1924. Berlin, 1928.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 401: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 16. Juni 1925. Heft 1: Die Bevölkerung im Deutschen Reich nach den Ergebnissen der Volkszählung 1925. Teil I: Einführung in die Volkszählung 1925. Tabellenwerk. Berlin, 1928.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 434: Die Wahlen zum Reichstag am 31. Juli und 6. November 1932 und am 5. März 1933 (Sechste bis achte Wahlperiode). Berlin, 1935.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich. Berlin, 1939.
Teil I: Altreich und Land Österreich.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 451: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 16. Juni 1933. Heft 3: Die Bevölkerung des Deutschen Reichs nach der Religionszugehörigkeit. Berlin, 1936.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 550: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich. Berlin, 1940.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 552: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 17. Mai 1939.
Heft 3: Die Bevölkerung des Deutschen Reichs nach der Religionszugehörigkeit. Berlin, 1942.
Heft 4: Die Juden und jüdischen Mischlinge im Deutschen Reich. Berlin, 1944.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 559: Ergebnisse der Volks-, Berufs- und landwirtschaftlichen Betriebszählung 1939 in den Gemeinden. Heft 9: Provinz Westfalen, Lippe. Berlin, 1943.

Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1952. Herausgegeben vom Statistischen Bundesamt. Wiesbaden, 1952.

Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1961. Herausgegeben vom Statistischen Bundesamt. Wiesbaden, 1961.

Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1971. Herausgegeben vom Statistischen Bundesamt. Wiesbaden, 1971.

Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1981. Herausgegeben vom Statistischen Bundesamt. Wiesbaden, 1981.

Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1992. Herausgegeben vom Statistischen Bundesamt. Wiesbaden, 1992.


www.verwaltungsgeschichte.de Homepage Deutsche Verwaltungsgeschichte 1871 - 1990 © 2006 by Dr. Michael Rademacher M.A.