Landkreis Johannisburg (poln. Pisz)

Zugehörigkeit staatlich: Preußen, Provinz Ostpreußen,
(1900) Regierungsbezirk Gumbinnen
(1939) Regierungsbezirk Allenstein
Zuständ. Justiz (1894):
1) Amtsgericht Arys, Landgericht Lyck, Oberlandesgericht Königsberg
2) Amtsgericht Bialla, Landgericht Lyck, Oberlandesgericht Königsberg
3) Amtsgericht Johannisburg, Landgericht Lyck, Oberlandesgericht Königsberg
Zuständ. Finanzamt (1927): Finanzamt Johannisburg, Landesfinanzamt Königsberg
Zuständ. Gau 1933-1945: Ostpreußen
Zuständ. Militärdienst (1885): I. Armeekorps
Zugehörigkeit ev. Kirche: Evangelische Kirche der altpreußischen Union, Kirchenprovinz Ostpreußen
Zugehörigkeit kath. Kirche: Bistum Ermland


Einwohner Landkreis Johannisburg
48.747 (1890), davon 257 Katholiken, 227 Juden (37.000 Polen)
48.262 (1900), davon 47.225 Evangelische,    568 Katholiken
51.399 (1910), davon 49.767 Evangelische,    857 Katholiken
55.239 (1925), davon 53.301 Evangelische, 1.514 Katholiken,   75 sonstige Christen, 210 Juden
54.322 (1933), davon 52.180 Evangelische, 1.666 Katholiken,   21 sonstige Christen, 201 Juden
52.672 (1939), davon 49.787 Evangelische, 1.381 Katholiken, 830 sonstige Christen,   47 Juden

Die Reichstagswahlen von
im Wahlkreis Oletzko-
Lyck-Johannisburg
19071912
Deutschkonservativ93,1 %58,0 %
Nationalliberal-38,3 %
Freisinnige Volkspartei3,8 %-
SPD2,9 %3,6 %
Zersplittert0,0 %0,1 %
Anm.: Der Wähler hatte die Möglichkeit, eine Partei oder eine Person zu wählen, die nicht auf dem Stimmzettel verzeichnet war (Partei: unbestimmte Stimme; Person: zersplitterte Stimme)

Die Reichstagswahlen vom
im Landkreis Johannisburg
5. 3. 1933
Wahlbeteiligung85,5 %
Abgegebene gültige Stimmen insgesamt26.194
NSDAP20.064
SPD2.475
KPD1.202
Zentrum140
DNVP (Kampffront Schwarz-weiß-rot)1.797
DVP - Deutsche Volkspartei87
Christlich-sozialer Volksdienst336
Deutsche Bauernpartei12
Deutsch-Hannoversche Partei-
DDP (Deutsche Staatspartei)81
Andere Parteien-


Die Gemeinden des Kreises Johannisburg:
(Stand von 1939 durchnummeriert)

1. Adlig Kessel:
132 Einwohner (1933)
  91 Einwohner (1939)

Adlig Rakowen, 16. 7. 1938 umbenannt in Raken

2. Altwolfsdorf (früher Pianken):
481 Einwohner (1933)
443 Einwohner (1939)

3. Andreaswalde:
144 Einwohner (1933)
133 Einwohner (1939)

Annussewen, 16. 7. 1938 umbenannt in Brennerheim

4. Arenswalde (früher Mykossen):
420 Einwohner (1933)
393 Einwohner (1939)

5. Arys (poln. Orzysz), Stadt:
(1894 Kreis Johannisburg, Amtsgericht u. Post Arys;
Besonderheiten 1894: evangelische Pfarrkirche, Artillerieschießplatz; der inselreiche, gleichnamige See, 10 km lang, bis 4 km breit, fließt durch den Arysfluss zum Spirdingsee ab)
1.324 Einwohner (1885)
3.132 Einwohner (1933)
3.558 Einwohner (1939)

6. Arys, Truppenplatz, gemeindefreies Grundstück:
0 Einwohner (1933)
0 Einwohner (1939)

7. Babrosten:
150 Einwohner (1933)
149 Einwohner (1939)

8. Bachort (früher Jebrammen):
219 Einwohner (1933)
214 Einwohner (1939)

Bagensken, 16. 7. 1938 umbenannt in Lehmannsdorf

9. Balkfelde (früher Jegodnen):
171 Einwohner (1933)
166 Einwohner (1939)

10. Balzershausen (früher Wonglik):
143 Einwohner (1933)
149 Einwohner (1939)

Bärenwinkel:
(1894 Amtsgericht Johnnisburg, Post Weißuhnen)
74 Einwohner (1885)

Belzonzen, 16. 7. 1938 umbenannt in Großdorf

11. Bergfelde:
97 Einwohner (1933)
87 Einwohner (1939)

Bialla (16. 7. 1938 umbenannt in Gehlenburg)

Bilitzen, 16. 7. 1938 umbenannt in Waldenfried

12. Birkenberg:
85 Einwohner (1933)
84 Einwohner (1939)

13. Birkental:
79 Einwohner (1933)
65 Einwohner (1939)

Bogumillen, 16. 7. 1938 umbenannt in Brödau

14. Brandau:
103 Einwohner (1933)
  98 Einwohner (1939)

15. Breitenheide:
165 Einwohner (1933)
153 Einwohner (1939)

16. Brennen:
375 Einwohner (1933)
314 Einwohner (1939)

17. Brennerheim (früher Annussewen):
78 Einwohner (1933)
68 Einwohner (1939)

18. Brödau (früher Bogumillen):
323 Einwohner (1933)
304 Einwohner (1939)

19. Brüderfelde (früher Nowaken):
146 Einwohner (1933)
120 Einwohner (1939)

20. Burgdorf:
146 Einwohner (1933)
137 Einwohner (1939)

Bzurren, 16. 7. 1938 umbenannt in Surren

Chmielewen, 16. 7. 1938 umbenannt in Talau

Czarnen, 16. 7. 1938 umbenannt in Herzogsdorf

Czyborren, 16. 7. 1938 umbenannt in Steinen

Dannowen, 16. 7. 1938 umbenannt in Siegenau

21. Diebau (früher Dybowen):
229 Einwohner (1933)
261 Einwohner (1939)

22. Dimussen (früher Dmussen):
266 Einwohner (1933)
266 Einwohner (1939)

Dlottowen, 16. 7. 1938 umbenannt in Fischborn

Dmussen, 16. 7. 1938 umbenannt in Dimussen

23. Dornberg:
73 Einwohner (1933)
72 Einwohner (1939)

24. Dorren (früher Sdorren):
626 Einwohner (1933)
483 Einwohner (1939)

25. Dreifelde (früher Kallenzinnen):
439 Einwohner (1933)
398 Einwohner (1939)

26. Drigelsdorf (früher Drygallen):
(1894 Kreis Johannisburg, Amtsgericht Bialla, Post Drygallen;
Besonderheiten 1894: Bahnhof der Linie Johannisburg-Lyck der Preußischen Staatsbahn, evangelische Pfarrkirche)
1.110 Einwohner (1885)
1.611 Einwohner (1933)
1.799 Einwohner (1939)

27. Drigelsdorf (früher Drygallen = Neu-Drygallen), Forst, gemeindefreier Gutsbezirk:
(1894 Kreis Johannisburg, Amtsgericht Bialla, Post Drygallen)
115 Einwohner (1885)
    0 Einwohner (1933)
    0 Einwohner (1939)

Drosdowen, 16. 7. 1938 umbenannt in Drosselwalde

28. Drosselwalde (früher Drosdowen):
234 Einwohner (1933)
232 Einwohner (1939)

29. Drugen (früher Lissaken):
150 Einwohner (1933)
145 Einwohner (1939)

Drygallen, 16. 7. 1938 umbenannt in Drigelsdorf

Drygallen, Forst (Gutsbezirk), Ant. Kreis Johannisburg, 16. 7. 1938 umbenannt in Drigelsdorf

30. Dünen (früher Lissen):
140 Einwohner (1933)
125 Einwohner (1939)

Dybowen, 16. 7. 1938 umbenannt in Diebau

31. Eckersberg:
210 Einwohner (1933)
234 Einwohner (1939)

32. Eichendorf:
757 Einwohner (1933)
782 Einwohner (1939)

33. Erdmannen:
420 Einwohner (1933)
387 Einwohner (1939)

34. Erlichshausen (früher Kaminsken):
56 Einwohner (1933)
55 Einwohner (1939)

35. Erztal (früher Krussewen):
181 Einwohner (1933)
186 Einwohner (1939)

36. Eschenried (früher Lipinsken):
138 Einwohner (1933)
108 Einwohner (1939)

37. Falkendorf (früher Sokollen K):
141 Einwohner (1933)
148 Einwohner (1939)

38. Fichtenwalde:
105 Einwohner (1933)
  98 Einwohner (1939)

39. Fischborn (früher Dlottowen):
123 Einwohner (1933)
  99 Einwohner (1939)

40. Flockau (früher Kallischken):
248 Einwohner (1933)
208 Einwohner (1939)

41. Flosten (früher Wlosten):
277 Einwohner (1933)
248 Einwohner (1939)

42. Freundlingen (früher Sabielnen):
193 Einwohner (1933)
216 Einwohner (1939)

43. Fröhlichen:
104 Einwohner (1933)
  71 Einwohner (1939)

44. Gebürge (früher Gurra):
302 Einwohner (1933)
302 Einwohner (1939)

45. Gehlenburg, Stadt (früher Bialla, poln. Biala Piska):
(1894 Kreis Johannisburg, Amtsgericht und Post Bialla;
Besonderheiten 1894: Bahnhof der Linie Johannisburg-Lyck der Preußischen Staatsbahn, Darlehenskasse, evangelische Pfarrkirche)
1.819 Einwohner (1885)
2.448 Einwohner (1933)
2.623 Einwohner (1939)

46. Gehsen:
661 Einwohner (1933)
621 Einwohner (1939)

47. Gentken:
185 Einwohner (1933)
181 Einwohner (1939)

48. Gregersdorf:
306 Einwohner (1933)
262 Einwohner (1939)

49. Großdorf (früher Belzonzen):
326 Einwohner (1933)
302 Einwohner (1939)

50. Groß Kessel:
493 Einwohner (1933)
449 Einwohner (1939)

51. Groß Rogallen:
230 Einwohner (1933)
214 Einwohner (1939)

52. Großrosen (früher Rosinsko):
538 Einwohner (1933)
496 Einwohner (1939)

Groß Rosinsko, 16. 7. 1938 umbenannt in Großrosen

Groß Schweykowen, 16. 7. 1938 umbenannt in Scharnhorst

53. Groß Zechen:
158 Einwohner (1933)
148 Einwohner (1939)

54. Grünheide:
187 Einwohner (1933)
179 Einwohner (1939)

55. Gruhsen:
181 Einwohner (1933)
156 Einwohner (1939)

Gurra, 16. 7. 1938 umbenannt in Gebürge

56. Gusken:
271 Einwohner (1933)
257 Einwohner (1939)

57. Gutten (früher Gutten I):
249 Einwohner (1933)
214 Einwohner (1939)

Gutten E, 29. 7. 1935 umbenannt in Seegutten

Gutten I, 16. 7. 1938 umbenannt in Gutten

Gutten R, 16. 7. 1938 umbenannt in Reitzenstein

58. Heidig:
348 Einwohner (1933)
351 Einwohner (1939)

59. Heldenhöh (früher Krzywinsken):
186 Einwohner (1933)
181 Einwohner (1939)

60. Herzogsdorf (früher Czarnen):
166 Einwohner (1933)
154 Einwohner (1939)

61. Hirschwalde:
274 Einwohner (1933)
297 Einwohner (1939)

62. Jagdhof (früher Skrodzken):
21 Einwohner (1933)
19 Einwohner (1939)

63. Jakubben:
137 Einwohner (1933)
132 Einwohner (1939)

Jaschkowen, 16. 7. 1938 umbenannt in Reiherswalde

Jebrammen, 16. 7. 1938 umbenannt in Bachort

Jeglinnen, 16. 7. 1938 umbenannt in Wagenau

Jegodnen, 16. 7. 1938 umbenannt in Balkfelde

64. Johannisburg (poln. Pisz), Stadt:
(1894 Kreis, Amtsgericht u. Post Johannisburg;
Besonderheiten 1894: Bahnhof der Linien Allenstein-Johannisburg und Johannisburg-Lyck der Preußischen Staatsbahn; Kreditverein, Landratsamt, Hauptzollamt, zwei Oberförstereien, davon eine für das Revier Wolfsbruch, evangelische Pfarrkirche, Fischerei, Holzhandel, Fischhandel, Stadt seit 1645)
2.772 Einwohner (1875)
2.973 Einwohner (1880)
3.222 Einwohner (1890), davon 117 Katholiken und 148 Juden
5.725 Einwohner (1933)
6.451 Einwohner (1939)

65. Jurgasdorf:
63 Einwohner (1933)
52 Einwohner (1939)

Kallenzinnen, 16. 7. 1938 umbenannt in Dreifelde

Kallischken, 16. 7. 1938 umbenannt in Flockau

66. Kaltenfließ:
119 Einwohner (1933)
133 Einwohner (1939)

Kaminsken, 16. 7. 1938 umbenannt in Erlichshausen

Karpa, 16. 7. 1938 umbenannt in Karpen

67. Karpen (früher Karpa):
377 Einwohner (1933)
378 Einwohner (1939)

68. Karwik:
310 Einwohner (1933)
312 Einwohner (1939)

69. Kibissen:
64 Einwohner (1933)
57 Einwohner (1939)

70. Klein Rogallen:
70 Einwohner (1933)
55 Einwohner (1939)

71. Kleinrosen (früher Klein Rosinsko):
48 Einwohner (1933)
45 Einwohner (1939)

Klein Rosinsko, 16. 7. 1938 umbenannt in Kleinrosen

Klein Spalienen, 16. 7. 1938 umbenannt in Spallingen

72. Klein Zechen:
120 Einwohner (1933)
118 Einwohner (1939)

73. Kolbitz:
156 Einwohner (1933)
141 Einwohner (1939)

74. Kolbitzbruch (früher Oblewen):
181 Einwohner (1933)
149 Einwohner (1939)

75. Kölmerfelde (früher Kosuchen):
753 Einwohner (1933)
664 Einwohner (1939)

76. Königsdorf:
287 Einwohner (1933)
275 Einwohner (1939)

77. Königstal:
483 Einwohner (1933)
495 Einwohner (1939)

Konopken, 16. 7. 1938 umbenannt in Mühlengrund

Konzewen, 16. 7. 1938 umbenannt in Warnold

78. Kosken:
190 Einwohner (1933)
150 Einwohner (1939)

Koslowen, 16. 7. 1938 umbenannt in Wildfrieden

Kossaken, 16. 7. 1938 umbenannt in Wächtershausen

Kosuchen, 16. 7. 1938 umbenannt in Kölmerfelde

79. Kotten:
221 Einwohner (1933)
176 Einwohner (1939)

Kowalewen, 16. 7. 1938 umbenannt in Richtwalde

80. Kreuzofen:
465 Einwohner (1933)
480 Einwohner (1939)

81. Kronfelde (früher Olschewen):
152 Einwohner (1933)
123 Einwohner (1939)

Krussewen, 16. 7. 1938 umbenannt in Erztal

Krzywinsken, 16. 7. 1938 umbenannt in Heldenhöh

82. Kuckeln:
66 Einwohner (1933)
64 Einwohner (1939)

Kumilsko, 16. 7. 1938 umbenannt in Morgen

83. Kurwien:
719 Einwohner (1933)
716 Einwohner (1939)

Kurziontken, 16. 7. 1938 umbenannt in Seeland

84. Lehmannsdorf (früher Bagensken):
141 Einwohner (1933)
109 Einwohner (1939)

85. Lindensee:
258 Einwohner (1933)
202 Einwohner (1939)

Lipinsken, 16. 7. 1938 umbenannt in Eschenried

86. Lipniken:
183 Einwohner (1933)
181 Einwohner (1939)

Lippa, 16. 7. 1938 umbenannt in Oppendorf

87. Lisken:
348 Einwohner (1933)
350 Einwohner (1939)

Lissaken, 16. 7. 1938 umbenannt in Drugen

Lissen, 16. 7. 1938 umbenannt in Dünen

88. Lissuhnen:
344 Einwohner (1933)
297 Einwohner (1939)

Lodigowen, 16. 7. 1938 umbenannt in Ludwigshagen

89. Loterswalde (früher Sowirog):
151 Einwohner (1933)
169 Einwohner (1939)

90. Ludwigshagen (früher Lodigowen):
209 Einwohner (1933)
198 Einwohner (1939)

91. Lupken:
328 Einwohner (1933)
364 Einwohner (1939)

92. Maldanaien:
295 Einwohner (1933)
291 Einwohner (1939)

93. Masten:
154 Einwohner (1933)
141 Einwohner (1939)

94. Mikutten:
131 Einwohner (1933)
125 Einwohner (1939)

95. Misken:
279 Einwohner (1933)
256 Einwohner (1939)

96. Mittelpogauen (früher Mittel Pogobien):
480 Einwohner (1933)
482 Einwohner (1939)

Mittel Pogobien, 16. 7. 1938 umbenannt in Mittelpogauen

97. Mittenheide (früher Turoscheln):
518 Einwohner (1933)
519 Einwohner (1939)

98. Mövenau (früher Trzonken):
284 Einwohner (1933)
282 Einwohner (1939)

99. Monethen:
295 Einwohner (1933)
279 Einwohner (1939)

100. Morgen (früher Kumilsko):
354 Einwohner (1933)
335 Einwohner (1939)

101. Mühlengrund (früher Konopken):
150 Einwohner (1933)
136 Einwohner (1939)

Mykossen, 16. 7. 1938 umbenannt in Arenswalde

102. Nickelsberg (früher Odoyen):
280 Einwohner (1933)
291 Einwohner (1939)

103. Nieden:
548 Einwohner (1933)
542 Einwohner (1939)

104. Nittken:
231 Einwohner (1933)
213 Einwohner (1939)

Nowaken, 16. 7. 1938 umbenannt in Brüderfelde

Oblewen, 16. 7. 1938 umbenannt in Kolbitzbruch

Odoyen, 16. 7. 1938 umbenannt in Nickelsberg

105. Offenau (früher Salleschen):
431 Einwohner (1933)
372 Einwohner (1939)

Olschewen, 16. 7. 1938 umbenannt in Kronfelde

106. Oppendorf (früher Lippa):
106 Einwohner (1933)
106 Einwohner (1939)

Orlowen, 16. 7. 1938 umbenannt in Siegmunden

107. Ottenberge (früher Sawadden):
172 Einwohner (1933)
172 Einwohner (1939)

108. Pasken:
104 Einwohner (1933)
  91 Einwohner (1939)

109. Paulshagen (früher Pawlozinnen):
210 Einwohner (1933)
208 Einwohner (1939)

Pawlozinnen, 16. 7. 1938 umbenannt in Paulshagen

Pianken, 16. 7. 1938 umbenannt in Altwolfsdorf

110. Pilchen:
353 Einwohner (1933)
314 Einwohner (1939)

111. Poseggen:
70 Einwohner (1933)
57 Einwohner (1939)

112. Quicka:
296 Einwohner (1933)
247 Einwohner (1939)

113. Raken (früher Adlig Rakowen):
359 Einwohner (1933)
316 Einwohner (1939)

Rakowken, 16. 7. 1938 umbenannt in Sernau

114. Reihershorst (früher Wollisko):
244 Einwohner (1933)
233 Einwohner (1939)

115. Reiherswalde (früher Jaschkowen):
144 Einwohner (1933)
129 Einwohner (1939)

116. Reinersdorf:
168 Einwohner (1933)
155 Einwohner (1939)

117. Reitzenstein (früher Gutten R):
282 Einwohner (1933)
240 Einwohner (1939)

118. Ribitten (früher Ribittwen):
244 Einwohner (1933)
197 Einwohner (1939)

Ribittwen, 16. 7. 1938 umbenannt in Ribitten

119. Richtenberg (früher Skarzinnen):
443 Einwohner (1933)
380 Einwohner (1939)

120. Richtwalde (früher Kowalewen):
272 Einwohner (1933)
265 Einwohner (1939)

121. Rosensee (früher Sokollen R):
174 Einwohner (1933)
172 Einwohner (1939)

122. Rostken:
439 Einwohner (1933)
375 Einwohner (1939)

123. Ruhden:
310 Einwohner (1933)
283 Einwohner (1939)

Sabielnen, 16. 7. 1938 umbenannt in Freundlingen

124. Sadunen (früher Sdunowen):
355 Einwohner (1933)
341 Einwohner (1939)

Salleschen, 16. 7. 1938 umbenannt in Offenau

Sastrosnen, 16. 7. 1938 umbenannt in Schlangenfließ

Sawadden, 16. 7. 1938 umbenannt in Ottenberge

125. Scharnhorst (früher Groß Schweykowen):
473 Einwohner (1933)
146 Einwohner (1939)

126. Schast (früher Schiast):
208 Einwohner (1933)
194 Einwohner (1939)

Schiast, 16. 7. 1938 umbenannt in Schast

127. Schlangenfließ (früher Sastrosnen):
138 Einwohner (1933)
150 Einwohner (1939)

128. Schoden (früher Skodden):
324 Einwohner (1933)
301 Einwohner (1939)

129. Schützenau:
403 Einwohner (1933)
415 Einwohner (1939)

130. Schwallen (früher Zwalinnen):
254 Einwohner (1933)
219 Einwohner (1939)

131. Schwiddern:
245 Einwohner (1933)
235 Einwohner (1939)

Sdorren, 16. 7. 1938 umbenannt in Dorren

Sdunowen, 16. 7. 1938 umbenannt in Sadunen

132. Seegutten (früher Gutten E):
765 Einwohner (1933)
891 Einwohner (1939)

133. Seehöhe:
268 Einwohner (1933)
232 Einwohner (1939)

134. Seeland (früher Kurziontken):
314 Einwohner (1933)
278 Einwohner (1939)

135. Sernau (früher Rakowken):
128 Einwohner (1933)
102 Einwohner (1939)

136. Siegenau (früher Dannowen):
227 Einwohner (1933)
195 Einwohner (1939)

137. Siegmunden (früher Orlowen):
225 Einwohner (1933)
211 Einwohner (1939)

138. Simken:
123 Einwohner (1933)
142 Einwohner (1939)

Skarzinnen, 16. 7. 1938 umbenannt in Richtenberg

Skodden, 16. 7. 1938 umbenannt in Schoden

Skrodzken, 16. 7. 1938 umbenannt in Jagdhof

Snopken, 16. 7. 1938 umbenannt in Wartendorf

Sokollen K, 1. 9. 1935 umbenannt in Falkendorf

Sokollen R, 1. 9. 1935 umbenannt in Rosensee

139. Soldahnen:
91 Einwohner (1933)
92 Einwohner (1939)

Sowirog, 7. 5. 1934 umbenannt in Loterswalde

140. Spallingen (früher Klein Spalienen):
86 Einwohner (1933)
96 Einwohner (1939)

141. Sparken:
108 Einwohner (1933)
135 Einwohner (1939)

142. Spirdingswerder:
35 Einwohner (1933)
30 Einwohner (1939)

143. Steinen (früher Czyborren):
234 Einwohner (1933)
230 Einwohner (1939)

144. Steinfelde:
256 Einwohner (1933)
198 Einwohner (1939)

145. Stollendorf (früher Wiersbinnen):
624 Einwohner (1933)
632 Einwohner (1939)

146. Sulimmen:
323 Einwohner (1933)
289 Einwohner (1939)

147. Surren (früher Bzurren):
153 Einwohner (1933)
134 Einwohner (1939)

148. Talau (früher Chmielewen):
309 Einwohner (1933)
269 Einwohner (1939)

149. Tannenheim:
115 Einwohner (1933)
101 Einwohner (1939)

150. Tatzken:
84 Einwohner (1933)
80 Einwohner (1939)

Trzonken, 16. 7. 1938 umbenannt in Mövenau

151. Tuchlinnen:
308 Einwohner (1933)
421 Einwohner (1939)

152. Turau (früher Turau):
364 Einwohner (1933)
305 Einwohner (1939)

Turoscheln, 16. 7. 1938 umbenannt in Mittenheide

Turowen, 16. 7. 1938 umbenannt in Turau

153. Ublick:
256 Einwohner (1933)
320 Einwohner (1939)

154. Valenzinnen:
121 Einwohner (1933)
127 Einwohner (1939)

155. Wächtershausen (früher Kossaken):
34 Einwohner (1933)
31 Einwohner (1939)

156. Wagenau (früher Jeglinnen):
140 Einwohner (1933)
145 Einwohner (1939)

157. Walddorf:
137 Einwohner (1933)
122 Einwohner (1939)

158. Waldenfried (früher Bilitzen):
136 Einwohner (1933)
124 Einwohner (1939)

159. Waldersee:
(1927 Kreis, Finanzamt u. Amtsgericht Johannisburg, Post Puppen)
182 Einwohner (1925)
175 Einwohner (1933)
182 Einwohner (1939)

160. Warnold (früher Konzewen):
371 Einwohner (1933)
373 Einwohner (1939)

161. Wartendorf (frührer Snopken):
710 Einwohner (1933)
694 Einwohner (1939)

162. Weissuhnen:
400 Einwohner (1933)
434 Einwohner (1939)

163. Wiartel:
260 Einwohner (1933)
270 Einwohner (1939)

Wiersbinnen, 16. 7. 1938 umbenannt in Stollendorf

164. Wiesenheim:
166 Einwohner (1933)
146 Einwohner (1939)

165. Wildfrieden (früher Koslowen):
74 Einwohner (1933)
84 Einwohner (1939)

Wilken, 16. 7. 1938 umbenannt in Wilkenhof

166. Wilkenhof (früher Wilken):
218 Einwohner (1933)
179 Einwohner (1939)

Wlosten, 16. 7. 1938 umbenannt in Flosten

167. Woinen:
158 Einwohner (1933)
147 Einwohner (1939)

168. Woiten (früher Woytellen):
100 Einwohner (1933)
100 Einwohner (1939)

169. Wolfsheide:
549 Einwohner (1933)
297 Einwohner (1939)

Wollisko, 16. 7. 1938 umbenannt in Reihershorst

Wonglik, 16. 7. 1938 umbenannt in Balzershausen

170. Worgullen:
61 Einwohner (1933)
52 Einwohner (1939)

Woytellen, 16. 7. 1938 umbenannt in Woiten

171. Zollerndorf:
442 Einwohner (1933)
372 Einwohner (1939)

Zwalinnen, 16. 7. 1938 umbenannt in Schwallen



Quellen:

Neumanns Orts-Lexikon des Deutschen Reichs. Ein geographisch-statistisches Nachschlagebuch für deutsche Landeskunde. Dritte, neu bearbeitete und vermehrte Auflage von Wilhelm Keil. Leipzig, 1894.

Das Ortsbuch für das Deutsche Reich. Herausgegeben in Verbindung mit der Deutschen Reichsbahn und Deutschen Reichspost. Berlin, 1927.

Statistik des Deutschen Reichs. Alte Folge, Band 57: Die Volkszählung im Deutschen Reich am 1. Dez. 1880. Berlin, 1883.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 150: Die Volkszählung am 1. Dez. 1900 im Deutschen Reich. Berlin, 1903.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 240: Die Volkszählung im Deutschen Reiche am 1. 12. 1910. Berlin, 1915.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 250: Die Reichstagswahlen von 1912. Berlin, 1913.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 336: Die Bewegung der Bevölkerung im Jahre 1924. Berlin, 1928.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 401: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 16. Juni 1925. Heft 1: Die Bevölkerung im Deutschen Reich nach den Ergebnissen der Volkszählung 1925. Teil I: Einführung in die Volkszählung 1925. Tabellenwerk. Berlin, 1928.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 434: Die Wahlen zum Reichstag am 31. Juli und 6. November 1932 und am 5. März 1933 (Sechste bis achte Wahlperiode). Berlin, 1935.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich. Berlin, 1939.
Teil I: Altreich und Land Österreich.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 451: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 16. Juni 1933. Heft 3: Die Bevölkerung des Deutschen Reichs nach der Religionszugehörigkeit. Berlin, 1936.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 550: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich. Berlin, 1940.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 552: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 17. Mai 1939.
Heft 3: Die Bevölkerung des Deutschen Reichs nach der Religionszugehörigkeit. Berlin, 1942.
Heft 4: Die Juden und jüdischen Mischlinge im Deutschen Reich. Berlin, 1944.


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