Stadt- und Landkreis Goslar

Zugehörigkeit staatlich:
bis 31. 7. 1941 Preußen, Provinz Hannover, Regierungsbezirk Hildesheim
1. 8. 1941 - 1945 Land Braunschweig
1945 britische Besatzungszone
1946 Land Niedersachsen
1949 Bundesland Niedersachsen, Verwaltungsbezirk Braunschweig
1978 Bundesland Niedersachsen, Regierungsbezirk Braunschweig
Zuständ. Justiz (1894):
1) Amtsgericht Goslar, Landgericht Hildesheim, Oberlandesgericht Celle
2) Amtsgericht Liebenburg, Landgericht Hildesheim, Oberlandesgericht Celle
Zuständ. Finanzamt (1927): Finanzamt Goslar, Landesfinanzamt Hannover
Zuständiger Gau 1933-1945: Südhannover-Braunschweig
Zuständ. Militärdienst (1885): X. Armeekorps
Zugehörigkeit ev. Kirche (1939): Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers
Zugehörigkeit kath. Kirche (1939): Bistum Hildesheim


a) Stadt bzw. Stadtkreis Goslar
(1. 7. 1927 Verlust der Kreisfreiheit)

Stadtbeschreibung nach Neumann 1894:
Goslar, Stadt, (241 m), an der Gose, die zur Oker fließt, und am Fuße des Oberharzes (Rammelsberg), Militär: 1 Bat. Inf. Nr. 82, Bahnhof der Linie Vienenburg-Neuekrug der Preußischen Staatsbahn, Vorschuß- und Sparverein, Amtsgericht, Bergrevier, Handelskammer, 4 evangelische und 1 katholische Kirche, darunter die Marktkirche mit dem städtischen Archiv und die Frankenberger Kirche, Synagoge, Gymnasium mit pädagogischem Seminar und Realgymnasium, technische Lehranstalt für Bau- und Maschinenwesen, Armenhaus, Rathaus aus dem 14. Jahrhundert, Kaiserhaus (restauriert und mit Wandmalereien von Wislicenus versehen, Gasthof Kaiserhof (früher Gildenhaus), ehemaliges Nonnenkloster Neuwerk mit Kirche in romanischem Stil, jetzt Versorgungsanstalt für Bürgertöchter, Breites Tor von 1447, viele Häuser mit Holzarchitektur (das Brusttuch), Zwinger (Rest von der alten Befestigung), alte Einsiedelei Klus außerhalb; vom Dom, der 1320 abgetragen wurde, ist nur noch die Domkapelle übrig; Kräuterkuranstalt, Fabriken für Marmorwaren, Zündhölzer, Chemikalien, Spielkarten, Hüte, Stärke, Leim, Watte, Zigarren; Vitriolhütte, Bierbrauerei, Branntweinbrennerei; in der Umgebung Bergbau auf Blei, Kupfer, Schwefel, etwas Gold und Silber im Rammelsberg, Schieferbrüche, Pulverfabrik, Verfertigung von Harzkäse; Handel mit Landes- und Bergprodukten. In der Nähe die Nervenheilanstalt. Goslar soll 922 durch Heinrich I. angelegt worden sein; der Bergbau begann 968 durch fränkische Bergleute. Besonders aber hob Goslar sich unter Heinrich III.; damals wurden der Dom und die reichsfreien Stifte des Doms und Petri gegründet. Später wurde Goslar Hanse- und Reichsstadt, nahm 1521 die Reformation an, verlor 1552 seine Bergwerke und Forsten, kam 1803 an Preußen, 1807 an Westfalen und 1815 an Hannover und mit diesem 1866 wieder an Preußen. Berühmt waren im Mittelalter das Bier (die Gose), die Kanonen- und Glockengießereien.  In Goslar wurden geboren Kaiser Heinrich IV. (1050) und der Marschall Moritz von Sachsen (1696-1750).

Einwohner Stadtkreis Goslar
13.311 (1890), davon 12.181 Evangelische, 1.054 Katholiken, 58 Juden
20.854 (1925), davon 18.901 Evangelische, 1.650 Katholiken,   10 sonstige Christen, 46 Juden
22.987 (1933), davon 20.940 Evangelische, 1.793 Katholiken,     0 sonstige Christen, 38 Juden
25.555 (1939), davon 21.389 Evangelische, 2.807 Katholiken, 169 sonstige Christen, 15 Juden
36.010 (1946)
40.689 (1950)
40.700 (1960), davon 10.600 Vertriebene
41.700 (1969)
53.745 (1977)
52.700 (1980)
46.300 (1990)

Die Reichstagswahlen von
im Wahlkreis Goslar-Zellerfeld
19071912
Nationalliberal29,1 %29,8 %
Wirtschaftliche Vereinigung31,8 %18,6 %
Fortschrittliche Volkspartei-3,1 %
SPD34,5 %42,5 %
Welfenpartei4,6 %5,9 %
Zersplittert0,0 %0,1 %

Die Reichstagswahlen vom
im Stadtkreis Goslar
5. 3. 1933
Wahlbeteiligung93,2 %
Abgegebene gültige Stimmen insgesamt15.171
NSDAP8.798
SPD3.161
KPD915
Zentrum361
DNVP (Kampffront Schwarz-weiß-rot)1.629
DVP - Deutsche Volkspartei112
Christlich-sozialer Volksdienst40
Deutsche Bauernpartei5
Deutsch-Hannoversche Partei90
DDP (Deutsche Staatspartei)60
Andere Parteien-


Erwerbstätigkeit und Altersstruktur der Bevölkerung im Stadtkreis Goslar nach der Volkszählung vom 17. 5. 1939
Zahl der Haushaltungen7.838
Ständige Bevölkerung (Wohnbevölkerung ohne die ihre Dienstpflicht
ableistenden Angehörigen von Wehrmacht und Reichsarbeitsdienst)
25.555
davon männlich12.316
Altersstruktur der Bevölkerung: 
unter 6 Jahre alt9,0 %
6 bis 13 Jahre alt9,8 %
14 bis 64 Jahre alt73,0 %
über 64 Jahre alt8,2 %
Berufszugehörigkeit nach Wirtschaftszweig: 
Landwirtschaft und Forstwirtschaft3,1 %
Industrie und Handwerk42,3 %
Handel und Verkehr20,0 %
Dienstleistungen einschl. öffentlicher Dienst34,6 %
Berufszugehörigkeit nach der Stellung im Beruf: 
Selbstständige10,2 %
Mithelfende Familienangehörige2,3 %
Beamte und Angestellte27,4 %
Arbeiter45,1 %
Sonstige15,0 %
Betriebsfläche der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe: 
0,5 bis unter 5 ha71,5 %
5 bis unter 10 ha13,9 %
10 bis unter 20 ha6,9 %
20 bis unter 100 ha4,2 %
100 ha und mehr3,5 %



b) Landkreis Goslar

Einwohner Landkreis Goslar
  44.227 (1890), davon 38.174 Evangelische,   5.907 Katholiken, 82 Juden (einschl. Stadt Goslar)
  50.051 (1900), davon 43.376 Evangelische,   6.515 Katholiken (einschl. Stadt Goslar)
  52.248 (1910), davon 45.522 Evangelische,   6.517 Katholiken (einschl. Stadt Goslar)
  33.884 (1925), davon 28.539 Evangelische,   5.228 Katholiken,   58 sonstige Christen, 20 Juden
  32.923 (1933), davon 27.986 Evangelische,   4.751 Katholiken,   17 sonstige Christen, 11 Juden
  43.169 (1939), davon 31.080 Evangelische, 10.751 Katholiken, 140 sonstige Christen, 10 Juden
  47.538 (1946)
  50.129 (1950)
  41.800 (1960), davon 13.900 Vertriebene
  40.500 (1969)
(1. 7. 1972 Eingliederung der Stadt Goslar, des
Restkreises Blankenburg und des Landkreises Zellerfeld)
172.000 (1980)
161.600 (1990)

Die Reichstagswahlen vom
im Landkreis Goslar
5. 3. 1933
Wahlbeteiligung93,4 %
Abgegebene gültige Stimmen insgesamt20.305
NSDAP10.033
SPD5.347
KPD1.632
Zentrum1.420
DNVP (Kampffront Schwarz-weiß-rot)1.472
DVP - Deutsche Volkspartei129
Christlich-sozialer Volksdienst75
Deutsche Bauernpartei3
Deutsch-Hannoversche Partei139
DDP (Deutsche Staatspartei)55
Andere Parteien-


Erwerbstätigkeit und Altersstruktur der Bevölkerung im Landkreis Goslar nach der Volkszählung vom 17. 5. 1939
Zahl der Haushaltungen10.999
Ständige Bevölkerung (Wohnbevölkerung ohne die ihre Dienstpflicht
ableistenden Angehörigen von Wehrmacht und Reichsarbeitsdienst)
43.169
davon männlich23.324
Altersstruktur der Bevölkerung: 
unter 6 Jahre alt9,9 %
6 bis 13 Jahre alt12,0 %
14 bis 64 Jahre alt70,6 %
über 64 Jahre alt7,5 %
Berufszugehörigkeit nach Wirtschaftszweig: 
Landwirtschaft und Forstwirtschaft23,6 %
Industrie und Handwerk49,6 %
Handel und Verkehr9,7 %
Dienstleistungen einschl. öffentlicher Dienst17,1 %
Berufszugehörigkeit nach der Stellung im Beruf: 
Selbstständige9,2 %
Mithelfende Familienangehörige6,1 %
Beamte und Angestellte10,5 %
Arbeiter63,2 %
Sonstige11,0 %
Betriebsfläche der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe: 
0,5 bis unter 5 ha62,6 %
5 bis unter 10 ha7,0 %
10 bis unter 20 ha13,1 %
20 bis unter 100 ha14,2 %
100 ha und mehr3,1 %


Die Gemeinden des Landkreises Goslar:
(Stand von 1939 durchnummeriert)

1. Alt Wallmoden:
(1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Ringelheim)
388 Einwohner (1925)
359 Einwohner (1933)
416 Einwohner (1939)

2. Beinum:
(1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Beinum)
455 Einwohner (1925)
453 Einwohner (1933)
702 Einwohner (1939)

3. Beuchte:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Goslar, Post Lengde)
547 Einwohner (1925)
481 Einwohner (1933)
436 Einwohner (1939)

4. Bredelem:
(1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Langelsheim)
542 Einwohner (1925)
517 Einwohner (1933)
459 Einwohner (1939)

5. Burgdorf (Burgdorf bei Börßum):
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Goslar, Post Burgdorf bei Börßum)
773 Einwohner (1925)
743 Einwohner (1933)
765 Einwohner (1939)

Döhren s. Groß Döhren und Klein Döhren

6. Dörnten:
(1894 Kreis Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Grauhof;
1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Goslar, Post Dörnten;
Besonderheiten 1894: evangelische Pfarrkirche, Eisenhütte)
   632 Einwohner (1885)
   962 Einwohner (1925)
   949 Einwohner (1933)
1.000 Einwohner (1939)

7. Dorstadt:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Goslar, Post Hedwigsburg)
653 Einwohner (1925)
601 Einwohner (1933)
640 Einwohner (1939)

8. Flachstöckheim:
(1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Beinum)
399 Einwohner (1925)
368 Einwohner (1933)
590 Einwohner (1939)

9. Gielde:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Goslar, Post Gielde)
593 Einwohner (1925)
649 Einwohner (1933)
676 Einwohner (1939)

10. Gitter a. Berge:
(1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Salzgitter)
691 Einwohner (1925)
575 Einwohner (1933)
718 Einwohner (1939)

11. Groß Döhren:
(1894 Kreis Goslar, Amtsgericht und Post Liebenburg;
1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht und Post Liebenburg;
Besonderheiten 1894: evangelische Pfarrkirche)
   464 Einwohner (1885)
   559 Einwohner (1925)
   537 Einwohner (1933)
1.019 Einwohner (1939)

12. Groß Flöthe:
(1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Großflöthe)
586 Einwohner (1925)
588 Einwohner (1933)
578 Einwohner (1939)

13. Groß Mahner:
(1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Salzgitter)
596 Einwohner (1925)
598 Einwohner (1933)
631 Einwohner (1939)

14. Hahndorf:
(1927 Kreis, Amtsgericht, Post und Finanzamt Goslar)
614 Einwohner (1925)
609 Einwohner (1933)
655 Einwohner (1939)

15. Haverlah:
(1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Haverlah)
630 Einwohner (1925)
652 Einwohner (1933)
700 Einwohner (1939)

16. Heiningen:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Goslar, Post Börßum)
487 Einwohner (1925)
501 Einwohner (1933)
688 Einwohner (1939)

17. Heissum:
(1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Dörnten)
255 Einwohner (1925)
255 Einwohner (1933)
287 Einwohner (1939)

18. Hohenrode:
(1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Salzgitter)
111 Einwohner (1925)
  96 Einwohner (1933)
169 Einwohner (1939)

19. Immenrode:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Goslar, Post Immenrode)
900 Einwohner (1925)
889 Einwohner (1933)
936 Einwohner (1939)

20. Jerstedt:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Goslar, Post Dörnten)
864 Einwohner (1925)
837 Einwohner (1933)
864 Einwohner (1939)

21. Klein Döhren:
(1894 Kreis Goslar, Amtsgericht und Post Liebenburg;
1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht und Post Liebenburg;
Besonderheiten 1894: evangelische Pfarrkirche)
440 Einwohner (1885)
450 Einwohner (1925)
393 Einwohner (1933)
391 Einwohner (1939)

22. Klein Flöthe:
(1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Großflöthe)
330 Einwohner (1925)
317 Einwohner (1933)
331 Einwohner (1939)

23. Klein Mahner:
(1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht und Post Liebenburg)
370 Einwohner (1925)
346 Einwohner (1933)
348 Einwohner (1939)

Kniestedt:
(1894 Kreis Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Salzgitter;
1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Salzgitter;
1. 4. 1938 eingegliedert in Salzgitter)
549 Einwohner (1885)
580 Einwohner (1925)

24. Lengde:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Goslar, Post Lengde)
727 Einwohner (1925)
710 Einwohner (1933)
678 Einwohner (1939)

Lewe:
(1894 Kreis Goslar, Amtsgericht und Post Liebenburg;
1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht und Post Liebenburg;
Besonderheiten 1894: evangelische Pfarrkirche;
1. 4. 1937 eingegliedert in Liebenburg)
726 Einwohner (1885)
643 Einwohner (1925)

25. Liebenburg:
(1894 Kreis Goslar, Amtsgericht und Post Liebenburg;
1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht und Post Liebenburg;
Besonderheiten 1894: katholische Pfarrkirche, Privat-Irrenanstalt, altes Schloss)
     949 Einwohner (1885)
  1.132 Einwohner (1925)
  1.808 Einwohner (1933)
  2.025 Einwohner (1939)
10.072 Einwohner (1977)

26. Lochtum:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Goslar, Post Vienenburg)
761 Einwohner (1925)
700 Einwohner (1933)
672 Einwohner (1939)

27. Neuenkirchen:
(1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht und Post Liebenburg)
242 Einwohner (1925)
354 Einwohner (1933)
350 Einwohner (1939)

28. Ohlendorf:
(1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Salzgitter)
516 Einwohner (1925)
559 Einwohner (1933)
548 Einwohner (1939)

29. Ohrum:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Goslar, Post Hedwigsburg)
495 Einwohner (1925)
473 Einwohner (1933)
643 Einwohner (1939)

30. Ostlutter:
(1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Lutter)
323 Einwohner (1925)
283 Einwohner (1933)
276 Einwohner (1939)

31. Othfresen:
(1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Othfresen)
   959 Einwohner (1925)
   890 Einwohner (1933)
2.027 Einwohner (1939)

32. Ringelheim:
(1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Ringelheim)
1.482 Einwohner (1925)
1.466 Einwohner (1933)
1.658 Einwohner (1939)

33. Salzgitter, Stadt (Watenstedt-Salzgitter-Stadt):
(1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Salzgitter)
    2.093 Einwohner (1925)
    3.122 Einwohner (1933)
    9.538 Einwohner (1939)
  93.352 Einwohner (1946)
100.667 Einwohner (1950)
107.600 (1960), davon 47.100 Vertriebene
118.000 (1969)
114.831 (1977)
113.500 (1980)
114.100 (1990)

34. Schladen:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Goslar, Post Schladen)
2.591 Einwohner (1925)
2.460 Einwohner (1933)
2.665 Einwohner (1939)

35. Steinlah:
(1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Haverlah)
   504 Einwohner (1925)
   492 Einwohner (1933)
1.287 Einwohner (1939)

36. Upen:
(1927 Kreis und Finanzamt Goslar, Amtsgericht Liebenburg, Post Othfresen)
392 Einwohner (1925)
413 Einwohner (1933)
430 Einwohner (1939)

37. Vienenburg, Stadt:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Goslar, Post Vienenburg)
  4.205 Einwohner (1925)
  4.590 Einwohner (1933)
  4.496 Einwohner (1939)
11.819 Einwohner (1977)

38. Weddingen:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Goslar, Post Immenrode)
549 Einwohner (1925)
513 Einwohner (1933)
477 Einwohner (1939)

39. Wehre:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Goslar, Post Schladen)
305 Einwohner (1925)
284 Einwohner (1933)
281 Einwohner (1939)

40. Wiedelah:
(1927 Kreis, Amtsgericht und Finanzamt Goslar, Post Wiedelah)
1.498 Einwohner (1925)
1.493 Einwohner (1933)
1.532 Einwohner (1939)



Quellen:

Neumanns Orts-Lexikon des Deutschen Reichs. Ein geographisch-statistisches Nachschlagebuch für deutsche Landeskunde. Dritte, neu bearbeitete und vermehrte Auflage von Wilhelm Keil. Leipzig, 1894.

Das Ortsbuch für das Deutsche Reich. Herausgegeben in Verbindung mit der Deutschen Reichsbahn und Deutschen Reichspost. Berlin, 1927.

Statistik des Deutschen Reichs. Alte Folge, Band 57: Die Volkszählung im Deutschen Reich am 1. Dezember 1880. Berlin, 1883.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 150: Die Volkszählung am 1. Dez. 1900 im Deutschen Reich. Berlin, 1903.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 240: Die Volkszählung im Deutschen Reich am 1. 12. 1910. Berlin, 1915.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 250: Die Reichstagswahlen von 1912. Berlin, 1913.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 401: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 16. Juni 1925. Heft 1: Die Bevölkerung im Deutschen Reich nach den Ergebnissen der Volkszählung 1925. Teil I: Einführung in die Volkszählung 1925. Tabellenwerk. Berlin, 1928.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 434: Die Wahlen zum Reichstag am 31. Juli und 6. November 1932 und am 5. März 1933 (Sechste bis achte Wahlperiode). Berlin, 1935.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich. Berlin, 1939.
Teil I: Altreich und Land Österreich.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 451: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 16. Juni 1933. Heft 3: Die Bevölkerung des Deutschen Reichs nach der Religionszugehörigkeit. Berlin, 1936.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 550: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich. Berlin, 1940.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 552: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 17. Mai 1939.
Heft 3: Die Bevölkerung des Deutschen Reichs nach der Religionszugehörigkeit. Berlin, 1942.
Heft 4: Die Juden und jüdischen Mischlinge im Deutschen Reich. Berlin, 1944.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 559: Ergebnisse der Volks-, Berufs- und landwirtschaftlichen Betriebszählung 1939 in den Gemeinden. Heft 8: Provinz Hannover, Oldenburg, Braunschweig, Bremen, Schaumburg-Lippe. Berlin, 1943.

Statistisches Handbuch für Niedersachsen 1950. Herausgegeben vom Niedersächsischen Amt für Landesplanung und Statistik. Hannover, 1950.

Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1952. Herausgegeben vom Statistischen Bundesamt. Wiesbaden, 1952.

Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1961. Herausgegeben vom Statistischen Bundesamt. Wiesbaden, 1961.

Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1971. Herausgegeben vom Statistischen Bundesamt. Wiesbaden, 1971.

Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1981. Herausgegeben vom Statistischen Bundesamt. Wiesbaden, 1981.

Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1992. Herausgegeben vom Statistischen Bundesamt. Wiesbaden, 1992.

Statistisches Jahrbuch Niedersachsen 1978. Herausgegeben vom Niedersächsischen Landesverwaltungsamt. Hannover, 1979.


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