Old. Landesteil Lübeck
(= Fürstentum Lübeck, ab 1937 Landkreis Eutin)


Zugehörigkeit staatlich:
bis 31. 3. 1937 Land Oldenburg,
1. 4. 1937 bis 1945 Preußen, Provinz Schleswig-Holstein
1945 britische Besatzungszone
1946 Land Schleswig-Holstein
1949 Bundesland Schleswig-Holstein
Zuständ. Justiz (1920): Amtsgericht Eutin, Landgericht Lübeck, Oberlandesgericht Hamburg
Zuständ. Finanzamt (1927): Finanzamt Eutin, Landesfinanzamt Mecklenburg-Lübeck
Zuständiger Gau 1933-1945: Schleswig-Holstein
Zuständ. Militärdienst (1885): IX. Armeekorps
Zugehörigkeit ev. Kirche (1939): Evangelisch-lutherische Landeskirche des (ab 1937 ehem.) oldenburgischen Landesteils Lübeck
Zugehörigkeit kath. Kirche (1939): Bistum Osnabrück


Einwohner Oldenburgischer Landesteil (bis 1918 Fürstentum) Lübeck
34.718 (1890), davon 137 Katholiken, 19 Juden
37.340 (1900), davon 36.912 Evangelische,    390 Katholiken
41.300 (1910), davon 40.442 Evangelische,    811 Katholiken
45.895 (1925), davon 45.963 Evangelische, 1.310 Katholiken, 26 sonstige Christen, 44 Juden
48.207 (1933), davon 46.434 Evangelische, 1.172 Katholiken,   2 sonstige Christen, 11 Juden

Einwohner Landkreis Eutin
  50.826 (1939), davon 47.164 Evangelische, 1.815 Katholiken, 78 sonstige Christen, 10 Juden
107.152 (1950)
  89.500 (1960), davon 31.100 Vertriebene

Erwerbstätigkeit und Altersstruktur der Bevölkerung im Landkreis Eutin nach der Volkszählung vom 17. 5. 1939
Zahl der Haushaltungen14.902
Ständige Bevölkerung (Wohnbevölkerung ohne die ihre Dienstpflicht ableistenden Angehörigen von Wehrmacht und Reichsarbeitsdienst)50.826
davon männlich24.325
Altersstruktur der Bevölkerung: 
unter 6 Jahre alt11,1 %
6 bis 13 Jahre alt12,6 %
14 bis 64 Jahre alt66,9 %
über 64 Jahre alt9,4 %
Berufszugehörigkeit nach Wirtschaftszweig: 
Landwirtschaft und Forstwirtschaft23,2 %
Industrie und Handwerk32,8 %
Handel und Verkehr15,9 %
Dienstleistungen einschl. öffentlicher Dienst28,1 %
Berufszugehörigkeit nach der Stellung im Beruf: 
Selbstständige15,1 %
Mithelfende Familienangehörige6,7 %
Beamte und Angestellte14,1 %
Arbeiter50,7 %
Sonstige13,4 %
Betriebsfläche der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe: 
0,5 bis unter 5 ha772 (40,2 %)
5 bis unter 10 ha231 (12,0 %)
10 bis unter 20 ha231 (12,0 %)
20 bis unter 100 ha631 (32,8 %)
100 ha und mehr58 (3,0 %)


Die Reichstagswahlen von
im Wahlkreis Oldenburg-
Lübeck-Birkenfeld
19071912
Nationalliberal29,6 %26,7 %
Freisinnige Volkspartei33,8 %-
Fortschrittliche Volkspartei-33,0 %
Zentrum6,2 %5,7 %
SPD30,4 %34,5 %
Zersplittert0,0 %0,1 %

Die Reichstagswahlen vom
im Old. Landesteil Lübeck
5. 3. 1933
Wahlbeteiligung90,0 %
Abgegebene gültige Stimmen insgesamt28.217
NSDAP13.760
SPD8.231
KPD1.979
Zentrum295
DNVP (Kampffront Schwarz-weiß-rot)3.322
DVP - Deutsche Volkspartei357
Christlich-sozialer Volksdienst115
Deutsche Bauernpartei8
Deutsch-Hannoversche Partei-
DDP (Deutsche Staatspartei)138
Andere Parteien12


Die Gemeinden des Landkreises Eutin:
(Stand von 1939 durchnummeriert, Mai 1933 Gemeindereform!)

1. Ahrensbök (Ahrensböck):
(1894 Fürstentum Lübeck, Amtsgericht und Post Ahrensböck;
1927 Oldenburgischer Landesteil Lübeck, Amtsgericht und Post Ahrensbök, Finanzamt Eutin;
Besonderheiten 1894: Bahnhof der Eisenbahn Gleschendorf-Ahrensböck, Amtsgericht, evangelische Pfarrkirche, Oberförsterei, Maschinenfabrikation, Lederfabrikation, Zuckerfabrikation, Spinnerei, Weberei, Ziegelbrennerei)
1.758 Einwohner (1885)
1.774 Einwohner (1925)
4.982 Einwohner (1933)
5.060 Einwohner (1939)
Umfasst Juni 1933 die Dorfschaften:
Ahrensbök mit 1.845 Einwohnern (1933)
Barghorst mit 193 Einwohnern (1933)
Böbs mit 171 Einwohnern (1933)
Cashagen mit 168 Einwohnern (1933)
Dakendorf mit 94 Einwohnern (1933)
Dunkelsdorf mit 178 Einwohnern (1933)
Gnissau mit 485 Einwohnern (1933)
Gießelrade mit 147 Einwohnern (1933)
Grebenhagen mit 87 Einwohnern (1933)
Holstendorf mit 172 Einwohnern (1933)
Havekost mit 116 Einwohnern (1933)
Lebatz mit 132 Einwohnern (1933)
Schwienkuhlen mit 115 Einwohnern (1933)
Schwochel mit 147 Einwohnern (1933)
Siblin mit 161 Einwohnern (1933)
Spechserholz mit 91 Einwohnern (1933)
Tankenrade mit 153 Einwohnern (1933)
Vorwerk Ahrensbök mit 145 Einwohnern (1933)
Vorwerk Hohenhorst mit 173 Einwohnern (1933)
Vorwerk Neuhof mit 209 Einwohnern (1933)

2. Bosau:
(1894 Fürstentum Lübeck, Amtsgericht Eutin, Post Hutzfeld;
1927 Oldenburgischer Landesteil Lübeck, Amtsgericht und Finanzamt Eutin, Post Hutzfeld;
Geographie: gelegen am Plöner See;
Geschichte: hier schrieb 1176 Pfarrer Helmold seine Slawenchronik;
Besonderheiten 1894: Spar- und Leihkasse, evangelische Pfarrkirche)
   211 Einwohner (1885)
   268 Einwohner (1925)
2.534 Einwohner (1933)
2.432 Einwohner (1939)
Umfasst Juni 1933 die Dorfschaften:
Bichel mit 71 Einwohnern (1933)
Bosau mit 275 Einwohnern (1933)
Braak mit 203 Einwohnern (1933)
Brackrade mit 165 Einwohnern (1933)
Hassendorf mit 229 Einwohnern (1933)
Hutzfeld mit 328 Einwohnern (1933)
Kiekbusch mit 94 Einwohnern (1933)
Klein Neudorf mit 54 Einwohnern (1933)
Klenzau mit 133 Einwohnern (1933)
Liensfeld mit 283 Einwohnern (1933)
Löja mit 68 Einwohnern (1933)
Majenfelde mit 220 Einwohnern (1933)
Quisdorf mit 143 Einwohnern (1933)
Thürk mit Redderwiese mit 128 Einwohnern (1933)
Wöbs mit 140 Einwohnern (1933)

Dissau:
(1894 Land Lübeck, Amtsgericht Lübeck, Post Schwartau;
Besonderheiten 1894: Spar- und Vorschussverein;
1. 4. 1937 eingegliedert in Stockelsdorf/Kreis Eutin)
326 Einwohner (1885)
309 Einwohner (1925)

3. Eutin, Stadt:
(1894 Fürstentum Lübeck, Amtsgericht und Post Eutin;
1927 Oldenburgischer Landesteil Lübeck, Amtsgericht, Post und Finanzamt Eutin;
Geschichte: Eutin (im Mittelalter Utin), wurde 1162 Sitz des Bistums Lübeck. Das Bistum wurde nach Annahme der Reformation im Jahr 1530 von Fürstbischöfen, meist aus dem holsteinischen Haus, verwaltet. Eutin kam 1803 an Oldenburg und wurde 1866 durch Ahrensbök von Holstein vergrößert. Unter Herzog Peter von Oldenburg lebten in Eutin am Ende des 18. Jahrhunderts die Dichter Voß (Denkmal), Gebrüder Stolberg u. a. Auch ist Eutin Geburtsort des Komponisten Karl Maria von Weber (geb. 18. 12. 1786, verst. am 5. Juni 1826 in London);
Besonderheiten 1894: Hauptort des oldenburgischen Fürstentums Lübeck, in anmutiger und fruchtbarer Gegend zwischen dem Großen und dem Kleinen Eutiner See; Bahnhof der Linien Neumünster - Neustadt i. H. der Preußischen Staatsbahn und der Eisenbahn Eutin-Lübeck, Vorschuss- und Sparverein, Kreditverein, Verwaltungsrat der Eutin-Lübecker Eisenbahn, Regierung, Amt, Amtsgericht, evangelische Pfarrkirche, Gymnasium mit Realklassen, Bibliothek mit 28.000 Bänden, Schloß mit Park, Rathaus, Maschinenfabrik, Wagenfabrik, Dütenfabrik, Holzwarenfabrik, Ofenfabrik, Flachsreinigungsanstalt, Dampfmahlmühle, 2 Dampfsägemühlen, Kunstgärtnerei mit Baumschulen, Bierbrauerei, Branntweinbrennerei, Fischerei, Getreidehandel)
6.884 Einwohner (1925)
8.801 Einwohner (1933)
9.843 Einwohner (1939)
Umfasst Juni 1933 die Dorfschaften:
Fissau mit 773 Einwohnern (1933)
Neudorf mit 613 Einwohnern (1933)
Sibbersdorf mit 121 Einwohnern (1933)

4. Gleschendorf:
(1894 Fürstentum Lübeck, Amtsgericht Ahrensböck, Post Gleschendorf;
1927 Oldenburgischer Landesteil Lübeck, Amtsgericht Ahrensbök, Post Gleschendorf, Finanzamt Eutin;
Besonderheiten 1894: Bahnhof der Linien Eutin-Lübeck und Gleschendorf-Ahrensbök der Eutin-Lübecker Eisenbahn, evangelische Pfarrkirche)
   633 Einwohner (1885)
   498 Einwohner (1925)
3.880 Einwohner (1933)
4.052 Einwohner (1939)
Umfasst Juni 1933 die Dorfschaften:
Gleschendorf mit 603 Einwohnern (1933)
Gronenberg mit 263 Einwohnern (1933)
Haffkrug mit 616 Einwohnern (1933)
Pönitz mit 543 Einwohnern (1933)
Sarkwitz mit 243 Einwohnern (1933)
Scharbeutz mit 871 Einwohnern (1933)
Schulendorf mit 96 Einwohnern (1933)
Schürsdorf mit 375 Einwohnern (1933)
Steenrade mit 141 Einwohnern (1933)
Wulfsdorf mit 129 Einwohnern (1933)

Krumbeck:
(1927 Land, Amtsgericht und Finanzamt Lübeck, Post Krumbeck;
1. 4. 1937 eingegliedert in Stockelsdorf)
129 Einwohner (1925)

Kurau s. Curau

5. Malente:
(1894 Fürstentum Lübeck, Amtsgericht Eutin, Post Gremsmühlen;
1927 Oldenburgischer Landesteil Lübeck, Amtsgericht und Finanzamt Eutin, Post Malente;
Geographie: gelegen am Kellersee;
Besonderheiten 1894: evangelische Pfarrkirche; Malente ist das Grünau in Voß' "Luise")
   790 Einwohner (1885)
2.304 Einwohner (1925)
5.273 Einwohner (1933)
5.427 Einwohner (1939)
Umfasst Juni 1933 die Dorfschaften:
Benz mit 224 Einwohnern (1933)
Kreuzfeld mit 194 Einwohnern (1933)
Krummsee mit 149 Einwohnern (1933)
Malente mit 2.366 Einwohnern (1933)
Malkwitz mit 253 Einwohnern (1933)
Neukirchen mit 354 Einwohnern (1933)
Nüchel mit 256 Einwohnern (1933)
Rotensande mit 735 Einwohnern (1933)
Sielbeck mit 180 Einwohnern (1933)
Sieversdorf mit 211 Einwohnern (1933)
Söhren mit 98 Einwohnern (1933)
Timmdorf mit 253 Einwohnern (1933)

Malkendorf:
(1927 Land, Amtsgericht und Finanzamt Lübeck, Post Pansdorf;
1. 4. 1937 eingegliedert in Stockelsdorf)
89 Einwohner (1925)

Pansdorf:
(1894 Fürstentum Lübeck, Amtsgericht Schwartau, Post Pansdorf;
1927 Oldenburgischer Landesteil Lübeck, Amtsgericht Bad Schwartau, Post Pansdorf, Finanzamt Eutin;
Besonderheiten 1894: Bahnhof der Eutin-Lübecker Eisenbahn)
357 Einwohner (1885)

6. Ratekau:
(1894 Fürstentum Lübeck, Amtsgericht und Post Schwartau;
1927 Oldenburgischer Landesteil Lübeck, Amtsgericht und Post Bad Schwartau, Finanzamt Eutin;
Geschichte: hier Blüchers Kapitulation am 7. November 1806;
Besonderheiten 1894: evangelische Pfarrkirche)
   426 Einwohner (1885)
   514 Einwohner (1925)
7.433 Einwohner (1933)
8.009 Einwohner (1939)
Umfasst Juni 1933 die Dorfschaften:
Grammersdorf mit 64 Einwohnern (1933)
Groß Timmendorf mit 167 Einwohnern (1933)
Häven mit 61 Einwohnern (1933)
Hemmelsdorf mit 165 Einwohnern (1933)
Hobbersdorf mit 102 Einwohnern (1933)
Klein Timmendorf mit 1.689 Einwohnern (1933)
Luschendorf mit 272 Einwohnern (1933)
Niendorf mit 1.145 Einwohnern (1933)
Offendorf mit 237 Einwohnern (1933)
Ovendorf mit 137 Einwohnern (1933)
Pansdorf mit 895 Einwohnern (1933)
Ratekau mit 541 Einwohnern (1933)
Rohlsdorf mit 87 Einwohnern (1933)
Ruppersdorf mit 132 Einwohnern (1933)
Seeretz mit 1.224 Einwohnern (1933)
Techau mit 328 Einwohnern (1933)
Warnsdorf mit 151 Einwohnern (1933)
Wilmsdorf mit 36 Einwohnern (1933)

7. Schwartau, Bad, Stadt:
(1894 Fürstentum Lübeck, Amtsgericht und Post Schwartau;
1927 Oldenburgischer Landesteil Lübeck, Amtsgericht und Post Bad Schwartau, Finanzamt Eutin;
Geographie: gelegen zwischen Schwartau und Trave;
Besonderheiten 1894: Bahnhof der Eutin-Lübecker Eisenbahn, Amtsgericht, Oberförsterei, Knochenmehlfabrik, Maschinenfabrik, Bierbrauerei, evangelische Pfarrkirche, evangelische Pfarrkirche westlich von Schwartau im Dorf Rensefeld)
1.776 Einwohner (1885)
4.061 Einwohner (1925)
7.361 Einwohner (1933)
8.031 Einwohner (1939)
Umfasst Juni 1933 die Dorfschaften:
Cleve mit 485 Einwohnern (1933)
Groß Parin mit 368 Einwohnern (1933)
Rensefeld mit 2.282 Einwohnern (1933)

8. Stockelsdorf:
(1894 Fürstentum Lübeck, Amtsgericht Schwartau, Post Stockelsdorf;
1927 Oldenburgischer Landesteil Lübeck, Amtsgericht Bad Schwartau, Post Stockelsdorf, Finanzamt Eutin;
Besonderheiten 1894: Kreditverein, Schloss und Garten, Wollspinnerei, Bierbrauerei)
   595 Einwohner (1885)
1.161 Einwohner (1925)
5.076 Einwohner (1933)
5.791 Einwohner (1939)
Umfasst Juni 1933 die Dorfschaften:
Arfrade mit 219 Einwohnern (1933)
Curau mit 232 Einwohnern (1933)
Eckhorst mit 342 Einwohnern (1933)
Groß Steinrade mit 359 Einwohnern (1933)
Gut Stockelsdorf mit 2.034 Einwohnern (1933)
Horsdorf mit 107 Einwohnern (1933)
Klein Parin mit 128 Einwohnern (1933)
Mori mit 1.374 Einwohnern (1933)
Obernwohlde mit 141 Einwohnern (1933)
Pohnsdorf mit 140 Einwohnern (1933)

9. Süsel:
(1894 Fürstentum Lübeck, Amtsgericht Ahrensböck, Post Süsel;
1927 Oldenburgischer Landesteil Lübeck, Amtsgericht Ahrensbök, Post Süsel, Finanzamt Eutin;
Geographie: gelegen an einem See;
Besonderheiten 1894: evangelische Pfarrkirche)
   362 Einwohner (1885)
   322 Einwohner (1925)
2.867 Einwohner (1933)
2.937 Einwohner (1939)
Umfasst Juni 1933 die Dorfschaften:
Barkau mit 189 Einwohnern (1933)
Bockholt mit 129 Einwohnern (1933)
Bujendorf mit 413 Einwohnern (1933)
Eckelsdorf mit 95 Einwohnern (1933)
Fassensdorf mit 116 Einwohnern (1933)
Gömnitz mit 156 Einwohnern (1933)
Gothendorf mit 153 Einwohnern (1933)
Kesdorf mit 168 Einwohnern (1933)
Meinsdorf mit 201 Einwohnern (1933)
Middelburg mit 77 Einwohnern (1933)
Ottendorf mit 137 Einwohnern (1933)
Röbel mit 162 Einwohnern (1933)
Süsel mit 305 Einwohnern (1933)
Vorwerk Süsel mit 278 Einwohnern (1933), 332 Einwohner (1885), 1894 Post Gleschendorf
Woltersmühlen mit 56 Einwohnern (1933)
Zarnekau mit 232 Einwohnern (1933)


Quellen:

Das Deutsche Ortsbuch. Vollständiges Gemeindelexikon enthaltend alle selbständigen Ortschaften und Gutsbezirke (etwa 70.000 politische Gemeinden) im deutschen Reichsgebiet unter Berücksichtigung der in Ausführung der Friedensbedingungen erfolgten Landesabtretungen an Belgien, Danzig, Dänemark, Frankreich, das Memelgebiet, Polen und die Tschecho-Slowakei nebst Angabe der zuständigen Amtsgerichte, Verwaltungsbehörden, Landgerichte, Oberlandesgerichte, Regierungsbezirke, des Staatsgebiets und der Einwohnerzahlen. Herausgegeben von Friedrich Müller. Nächstebreck/Kreis Schwelm, 1920.

Das Ortsbuch für das Deutsche Reich. Herausgegeben in Verbindung mit der Deutschen Reichsbahn und Deutschen Reichspost. Berlin, 1927.

Ortschaftsverzeichnis für den Freistaat Oldenburg. Aufgestellt auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 16. Juni 1933. Teil A: Landesteil Oldenburg. Oldenburg, 1934.

Statistik des Deutschen Reichs. Alte Folge, Band 57: Die Volkszählung im Deutschen Reich am 1. Dezember 1880. Berlin, 1883.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 150: Die Volkszählung am 1. Dezember 1900 im Deutschen Reich. Berlin, 1903.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 240: Die Volkszählung im Deutschen Reiche am 1. 12. 1910. Berlin, 1915.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 250: Die Reichstagswahlen von 1912. Berlin, 1913.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 434: Die Wahlen zum Reichstag am 31. Juli und 6. November 1932 und am 5. März 1933 (Sechste bis achte Wahlperiode). Berlin, 1935.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich. Berlin, 1939.
Teil I: Altreich und Land Österreich.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 451: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 16. Juni 1933. Heft 3: Die Bevölkerung des Deutschen Reichs nach der Religionszugehörigkeit. Berlin, 1936.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 550: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich. Berlin, 1940.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 552: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 17. Mai 1939.
Heft 3: Die Bevölkerung des Deutschen Reichs nach der Religionszugehörigkeit. Berlin, 1942.
Heft 4: Die Juden und jüdischen Mischlinge im Deutschen Reich. Berlin, 1944.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 559: Ergebnisse der Volks-, Berufs- und landwirtschaftlichen Betriebszählung 1939 in den Gemeinden. Heft 7: Provinz Schleswig-Holstein, Hansestadt Hamburg, Mecklenburg. Berlin, 1943.

Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1952. Herausgegeben vom Statistischen Bundesamt. Wiesbaden, 1952.

Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1961. Herausgegeben vom Statistischen Bundesamt. Wiesbaden, 1961.


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